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Fragen & Antworten (F & A)



F.: Welche Bedeutung hat das Logo von MONEYFLOW?

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A.: Das Wort „MONEYFLOWbedeutet wörtlich übersetzt Geldfluss oder Geldstrom und weist auf den Analysefokus (Handelsumsätze) hin, diese Volumina sollen die Positionierungsaktivitäten der Marktteilnehmer bzw. die Geldzu- und -abflüsse der Börsenmärkte offenbaren.

Das Wort „Smart“ steht für intelligent, klug aber auch für listig und beschreibt die Eigenschaften der erfolgreichen Investoren, zu denen insbesondere die professionellen Akteure zählen, diese sind besser informiert und/oder haben aufgrund ihrer enormen Positionsgrößen einen sehr nachhaltigen Einfluss auf die künftige Entwicklung der gesamten Aktienmärkte.





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Der Begriff „Smart Money Strategies“ bezieht sich auf unsere Analysen, die letztlich die An- und Verkaufsaktivitäten des Smart Money aufdecken und uns ein Trittbrettfahren ermöglichen.

Das Dreieck versinnbildlicht eine integrierte Analyse der Dimensionen Preis (Volatilität, Momentum), Zeit (Dauer der Marktphasen) und Handelsvolumen (Intensität der Positionierung) mit dem Anlageziel Alpha (α) zu generieren, d.h. nachhaltig marktüberdurchschnittliche Anlageergebnisse, ohne dabei das Marktrisiko zu erhöhen.








F.: Was ist an der Börse rational bzw. irrational?

A.: Der Rationalitätsbegriff ist in den Wirtschaftswissenschaften eng gekoppelt mit dem „Homo oeconomicus“, einem theoretischen Modell eines Menschen, der seine Handlungen allein auf der Basis der ihm vorliegenden Informationen rational ausrichtet und seine Entscheidungen nach dem ökonomischen Prinzip zur Maximierung seines persönlichen Nutzens trifft. Diese Rationalitätsannahme wird auf alle einzelnen Marktteilnehmer an der Börse übertragen. Somit wird jede Preisbewegung, die nicht in dieses Denkraster passt als irrational interpretiert, z.B. steigende Marktpreise aufgrund schlechter Nachrichtenlage oder aufgrund starken fundamentalanalytischen Überbewertungen (Spekulationsblase). Letztlich behaupten alle Modelle rational zu sein bzw. alle Prognoseansätze suchen ein bestimmtes Arbitragepotenzial, um davon zu profitieren. Jedoch muss man sich einfach kritisch die Frage stellen: rational in Bezug worauf? Unser Rationalitätsbegriff richtet sich nicht an den des Homo oeconomicus, sondern an Fakten wie das Handelsvolumen, das Angebot und Nachfrage der Marktteilnehmer widerspiegelt. Unabhängig davon, ob z.B. aus fundamentalanalytischer Sicht eine erhöhte Kaufnachfrage die zu einer Preissteigerung führt, rational oder irrational ist. Somit erlaubt diese Sichtweise ein wesentlich besseres Verständnis von Preisbewegungen.

 

F.: Welche Bedeutung haben Nachrichten und die Medien für die zukünftige Preisentwicklung?

A.: Die Medien sind sehr oft ein hervorragendes „Sprachrohr“ des Smart Money, um aufgrund einer erhöhten Marktliquidität, entgegen dem Nachrichtenfluss, Positionen auf- oder abzubauen. Somit wird der Nachrichtengehalt wertneutral, nur die Positionierungsaktivitäten der Marktteilnehmer entscheiden über den Gehalt und die Wirkung auf den Marktpreis. Dieser Marktmechanismus ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass der Homo oeconomicus aufgrund seiner rationalen Markterwartungen sich systematisch falsch positioniert. Hier bewahrheitet sich jedoch die alte Börsenweisheit: „Kurse machen die Nachrichten.“

 

F.: Warum werden auch diskretionäre Anlageentscheidungen getroffen?

A.: Letztlich soll der Mensch immer der zentrale Entscheider sein. Der Ansatz basiert neben dem systematischen Gerüst, das exakte Kauf- und Verkaufssignale generiert, auch auf diskretionäre (sprich: menschliche) Entscheidungen. Diese subjektiven Analysen dienen der genaueren Überprüfung der Signalqualität und damit der aktiven Steuerung der Aktienquote. Die letztliche Entscheidungsgenerierung und die wichtigen Allokationsgewichtungen werden immer vom System Mensch vorgenommen. Die Erfahrung zeigt, dass das System Mensch dem rein systematischen Ansatz bei der Analyse gerade komplexer Entscheidungen langfristig deutlich überlegen sein kann, trotz emotionaler Gefahren. Letztlich steht das System Mensch in der Verantwortung immer am Ende einer Entscheidungskette, weshalb man auch hier sicher von einer Art System sprechen kann.

 

F.: Kann das Alpha- bzw. Arbitragepotenzial verschwinden und damit die Performance der MONEYFLOW-Strategien verschlechtern?

A.: Börsenspekulationen sind immer mit Risiken verbunden und werden es auch immer bleiben. Trotz alternativer Ansätze wird die Fundamentalanalyse immer im Fokus der „großen“ Institutionellen Akteure bleiben. Des Weiteren ist die Akademisierung der Börsenbranche noch längst nicht am Ende, ganz im Gegenteil. In Stellenausschreibungen werden neben Bilanzanalysten und Juristen vermehrt Naturwissenschaftler wie Mathematiker, Physiker, Biologen oder gar Chemiker gesucht, die aus ihren wissenschaftlichen Bereichen Prognosemodelle entwickeln sollen. Diese Modelle haben nichts mit den Mechanismen aus Angebot und Nachfrage gemeinsam. Zusätzlich generieren Indexfonds und pseudoaktive Aktienfonds mit einem niedrigen Tracking Error weitere Marktineffizienzen, so dass Märkte ineffizient bleiben.